Kruppstraße 12, 23560 Lübeck
Telefon: 0451/5820444

Einbruchschutz


sicher wohnen einbrecher kleinerein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden. Dass man sich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Aber auch durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert. Ratschläge, wie Sie sich und Ihr Eigentum wirkungsvoll schützen können, geben wir Ihnen auf dieser Seite.

„Bei mir wird schon nicht eingebrochen …”  – sechs populäre Irrtümer

„Bei mir ist nichts zu holen…“ Viele unterschätzen den Wert ihres Besitzes und denken, ihr Haus oder ihre Wohnung wäre für Einbrecher uninteressant. Irrtum! Einbrecher hoffen immer auf lohnende Beute. Sie nutzen günstige Gelegenheiten wie schlecht gesicherte Türen, Fenster oder Terrassentüren rigoros aus. Aber auch die Anonymität, z.B. in Hochhäusern oder Wohnanlagen, kommt ihnen vielfach zu Gute.

sicher_wohnen1„Einbrecher kommen überall rein…“ Die polizeiliche Erfahrung zeigt, dass die wenigsten Einbrecher gut ausgerüstete „Profis“ sind. Meist handelt es sich vielmehr um Gelegenheitstäter, die sich oft schon durch einfache, aber wirkungsvolle technische Sicherungen von ihren Absichten abhalten lassen. Faktum ist: Sichtbare Sicherungstechnik wirkt auf den Täter eher abschreckend als anziehend. Denn Sicherungstechnik bedeutet eine längere „Arbeitszeit“, und je mehr Zeit verstreicht, desto größer wird das Entdeckungsrisiko.

„Einbrecher kommen nachts…“ Irrtum! Einbrecher kommen oft tagsüber, wenn üblicherweise niemand zu Hause ist, nämlich zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden. In der dunklen Jahreszeit nutzen Einbrecher oft die frühe Dämmerung aus.

„Einbrecher muss man aufhalten…“ Vorsicht! Einbrecher wollen nicht entdeckt werden und vermeiden nach Möglichkeit jede Konfrontation. Wenn Sie einen Einbrecher bemerken: Stellen Sie sich ihm keinesfalls in den Weg! Spielen Sie nicht den Helden, denn das könnte schlimm für Sie ausgehen. Verständigen Sie statt dessen sofort die Polizei und geben Sie ihr eine möglichst gute Beschreibung des Täters und seines eventuell eingesetzten Fluchtfahrzeugs.

„Ich kaufe mir am besten eine Alarmanlage…“ Mechanische Sicherungen sollten auch in Ihren Sicherungsplanungen an oberster Stelle stehen. Sie sind die wesentliche Voraussetzung für einen wirksamen Einbruchschutz. Einbruchmeldeanlagen dagegen verhindern keinen Einbruch, sondern melden ihn nur. Dennoch gilt auch hier: Für Einbrecher wird das Risiko entdeckt zu werden wesentlich erhöht.

„Ich bin ja versichert…“ Sich nach dem Motto „Ich bin ja versichert und bekomme alles ersetzt“ auf seinen Versicherungsschutz zu verlassen, kann verhängnisvoll sein. Schon viele Betroffene mussten nach einem Einbruch feststellen, dass sie unterversichert waren. Abgesehen davon, kann auch die beste Versicherung keine ideellen Werte wie liebgewonnene Erinnerungsstücke, ersetzen und schon gar nicht das verloren gegangene Sicherheitsgefühl zurückbringen oder psychische Folgen lindern.

EINBRUCH-WIDERSTANDSKLASSEN VON BAUELEMENTEN

Die vor einem Einbruch Schutz bietenden Bauelemente, wie Türen, Fenster oder Rollläden werden auf europäischer Ebene in 6 Widerstandsklassen eingeteilt. Für den Einsatz in privaten Wohnobjekten ist ein Schutz nach den Vorgaben der Widerstandsklasse RC1N bis RC3 vollkommen ausreichend. RC 1 N : Grundschutz gegen Aufbruchversuche mit körperlicher Gewalt wie Gegentreten, Gegenspringen, Schulterwurf, Herausreißen oder vorwiegend Vandalismus. Geringer Schutz gegen den Einsatz von Hebelwerkzeugen Grundsicherheit – Türen und Fenster mit geringer Einbruchhemmung RC 2 (Durchwurfhemmende Verglasung: P4A): Der Gelegenheitstäter versucht, zusätzlich mit einfachen Werkzeugen wie Schraubendreher, Zange und Keil, das verschlossene und verriegelte Bauteil aufzubrechen. Widerstandszeit: mindestens 3 Minuten. Standartsicherheit – Türen und Fenster mit normalen Risiko RC 3 (Durchwurfhemmende Verglasung: P5A): Der Täter versucht zusätzlich mit einem zweiten Schraubendreher und einem mittleren Stemmeisen oder Kuhfuß das verschlossene und verriegelte Bauteil aufzubrechen. Widerstandszeit: mindestens 5 Minuten. erhöhte Sicherheit – Türen und Fenster mit erhötem Risiko RC 4 (Durchbruchhemmende Verglasung: P6B): Der erfahrene Täter setzt zusätzlich Sägewerkzeuge und Schlagwerkzeuge wie Schlagaxt, Stemmeisen, Hammer und Meißel sowie eine Akku-Bohrmaschine ein. Widerstandszeit: mindestens 10 Minuten. hohe Sicherheit – Türen und Fenster mit hoher Sicherheitsanforderung RC 5 (Durchbruchhemmende Verglasung: P7B): Der erfahrene Täter setzt zusätzlich Elektrowerkzeuge, wie Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge oder Winkelschleifer ein. Widerstandszeit: mindestens 15 Minuten. Türen und Fenster für Hochsicherheitsbereiche und Personenschutz mit hohem Risiko RC 6 (Durchbruchhemmende Verglasung: P8B): Der erfahrene Täter setzt zusätzlich leistungsfähigere Elektrowerkzeuge, wie Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge oder Winkelschleifer ein. Widerstandszeit: mindestens 20 Minuten. Türen und Fenster für Hochsicherheitsbereiche und Personenschutz mit hohem Risiko

 

TÜREN sicher_wohnen3Bei Neu- und Umbauten erhalten Sie durch den Einbau geprüfter einbruchhemmender Türen nach DIN V ENV 1627 mindestens der Widerstandsklasse (RC 2) einen guten Einbruchschutz. Bei diesen Türen ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion (Türblatt, Zarge, Schloss und Beschlag) keinen Schwachpunkt gibt. Sie haben dann ein Türelement „aus einem Guss“ und müssen nicht nachrüsten. Diese Türen gibt es in verschiedenen Widerstandsklassen und auch für Nebeneingänge. Nachrüstung: Der Einbruchschutz für Türen kann im Nachhinein immer noch deutlich verbessert werden. Wichtig ist, dass die Nachrüstung für Türblätter, Türrahmen, Türbänder, Türschlösser, Beschläge, Schließbleche und auch Zusatzsicherungen in ihrer Wirkung sinnvoll aufeinander abgestimmt sind.

Unser Tipp: Fachgerechte Montage. Sicherungen können ihren Zweck nur dann erfüllen, wenn sie fachgerecht eingebaut werden. In einigen Bundesländern bekommen Sie bei den (Kriminal)polizeilichen Beratungsstellen Nachweise über Errichterunternehmen von mechanischen Sicherungseinrichtungen. sicher_wohnen2

Einsteckschlösser mit Profilzylindern/Schutzbeschlägen: Empfehlenswert sind einbruchhemmende Einsteckschlösser nach DIN 18251 der Klasse 3 oder 4. In diese sollten Profilzylinder nach DIN sicher wohnen beschlag18252* Klasse P 2 oder P 3 mit Bohrschutz eingebaut werden. Darüber hinaus ist die Montage eines Schutzbeschlages nach DIN 18257 erforderlich, am besten mit zusätzlicher Zylinderabdeckung. Der Schutzbeschlag ist notwendig, weil er den Profilzylinder und das Einsteckschloss schützt. Hinweis: Bei Schutzbeschlägen nach DIN 18257 ohne Zylinderabdeckung muss der Profilzylinder mit dem Schutzbeschlag außen bündig (max. Toleranz plus/minus 3 mm) abschließen. Der Profilzylinder sollte dann mit einem sogenannten „Ziehschutz“ ausgestattet sein. Türrahmen, Schließbleche und Türblätter: Türrahmen (Zargen) müssen mechanisch stabil mit dem Mauerwerk verbunden sein. Verlängerte, besser jedoch mehrfach im Mauerwerk verankerte Schließbleche mit einer Materialstärke von 3 mm erschweren das Aufhebeln im Schlossbereich wesentlich. Gegen das Aufhebeln im Bandbereich schützen spezielle Bändersicherungen (z.B. Hintergreifhaken). Schwache Türblätter sollten verstärkt oder – besser – gegen massive Türblätter (z.B. 40 mm starke Vollholztür) ausgetauscht werden. sicher_wohnen4

Zusatzschlösser und Türspaltsperren: Ein gutes Zusatzschloss, z.B. mit Sperrbügel, erhöht den Sicherheitswert einer Tür. Durch den Sperrbügel wird das Aufstoßen der spaltbreit geöffneten Tür verhindert. So können Sie sich vor ungebetenen Besuchern schützen.

Mehrfachverriegelung: Eine fachgerecht montierte Mehrfachverriegelung, z.B. mit Schwenkriegeln, erhöht den Widerstandswert einer Tür auf der Schloss-Seite. Eine „Mehrfachverriegelung” mit Rollzapfen genügt aber nicht, da diese nicht tief genug in die Schließbleche eingreifen. Am besten, Sie lassen sich von Fachleuten beraten, welche Ausführungsvariante sich am besten für Ihre Tür eignet.

Querriegelschlösser: Sie können Ihre Tür aber auch insgesamt durch ein Querriegelschloss gut sichern. Eine weitere Nachrüstung ist dann in der Regel nicht erforderlich. Wichtig ist, dass die Schließkästen im Mauerwerk fest verankert werden, dass das Schloss unterhalb des Hauptschlosses montiert und der Zylinder durch eine Schutzrosette, am besten mit zusätzlicher Zylinderabdeckung, geschützt wird. Schwache Türblätter sollten verstärkt oder besser gegen massive Türblätter ausgetauscht werden. Querriegelschlösser gibt es auch mit Sperrbügel. sicher_wohnen6

Nebeneingangstüren: Grundsätzlich gilt: Die Widerstandsfähigkeit dieser Türen sollte der von Eingangstüren entsprechen. Wirkungsvoll nachrüsten können Sie z.B. auch mit massiven Schubriegeln, starken Vorlegestangen aus Holz oder Profilstahl im oberen und unteren Türdrittel oder mit einem Querriegelschloss.

sicher_wohnen5Türspion, Beleuchtung und Videosprechanlage: Bauen Sie in Ihre Haus- oder Wohnungstür einen Weitwinkel-Spion ein (mindestens 180°-Winkel), damit Sie sehen, wer zu Ihnen will. Wenn Sie öffnen, dann nur mit vorgelegtem Sperrbügel! Der Bereich vor der Tür und der Zugangsweg sollten ausreichend beleuchtet sein. Die Schaltung kann auch automatisch durch einen „Bewegungsmelder“ erfolgen. Der für Ihre Sicherheit so wichtigen Überprüfung von Besuchern dient auch eine Türsprechanlage – eventuell sogar in Kombination mit einer Videokamera.

FENSTER/FENSTERTÜREN

sicher wohnen einbruch fenster kleinBei Neu- und Umbauten erhalten Sie durch den Einbau geprüfter einbruchhemmender Fenster und Fenstertüren nach DIN V ENV 1627 mindestens der Widerstandsklasse (WK) 2 einen guten Einbruchschutz. Bei diesen Fenstern ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion (Rahmen, Beschlag, Verglasung) keinen Schwachpunkt gibt. Sie haben dann ein Fensterelement „aus einem Guss“ und müssen nicht nachrüsten. Diese Fenster gibt es in verschiedenen Widerstandsklassen.

Nachrüstung: Der Einbruchschutz für Fenster/Fenstertüren kann im Nachhinein immer noch deutlich verbessert werden.

Fensterbeschläge: Um Fenster im Hinblick auf Wind- und Regendichtigkeit geschlossen zu halten, werden üblicherweise einfache Fensterbeschläge eingesetzt. Diese haben jedoch keine einbruchhemmende Wirkung. Geprüfte einbruchhemmende Beschläge in Verbindung mit abschließbaren Fenstergriffen können den Einbruchschutz wirkungsvoll erhöhen. Bei neueren Fenstern kann der vorhandene Beschlag vom Fachmann häufig um Sicherheitselemente erweitert bzw. gegen einen einbruchhemmenden Beschlag ausgetauscht sicher wohnen fenster gesichertwerden. Wichtig: Abschließbare Fenstergriffe alleine reichen nicht aus, weil sie keinen Schutz gegen das Aufhebeln der Fensterflügel bieten. Ihre Anwendung ist nur in Verbindung mit einem einbruchhemmenden Fensterbeschlag sinnvoll. Eine Nachrüstung mit Zusatzsicherungen, z.B. Zusatzkastenschlössern, Fensterstangenschlössern und Bändersicherungen, ist fast immer möglich. Die Sicherung sollte mindestens an der Griff- und Bandseite erfolgen. Darüber hinaus sollte die griffseitige Sicherung stets abschließbar sein.

Fenstergläser/Fenstergitter: Übliche Isolierverglasungen haben keine einbruchhemmende Wirkung. Je nach Gefährdung können im Einzelfall einbruchhemmende Verbundsicherheitsgläser nach DIN 52290 nachgerüstet werden. Ob dies möglich ist, klären Sie am besten in Rücksprache mit einem sicher wohnen fenster gitterFachmann. Wichtig: Fenster werden häufig aufgehebelt, deshalb reicht die Nachrüstung mit einbruchhemmenden Gläsern alleine nicht aus. Häufig gekippte Fenster (z.B. WC-Fenster) können mit einem Fenstergitter gesichert werden. Wichtig sind die Stabilität des Gitters, die fachgerechte Befestigung und die Sicherung gegen Demontage.

Rollläden: Die Sicherung der Fenster mit üblichen Rollläden reicht nicht aus! Sie haben keine einbruchhemmende Wirkung und dienen hauptsächlich dem Sonnen- und Sichtschutz. Dennoch sollten sie mit mechanischen Zusatzsicherungen zumindest gegen das Hochschieben gesichert werden. Dazu eignen sich am besten automatisch wirkende Sicherungen. In wenigen Einzelfällen bietet sich der Einsatz geprüfter einbruchhemmender Rollläden nach DIN V ENV 1627 mindestens der Widerstandsklasse (WK) 2 an. Aber: Häufig wird tagsüber eingebrochen, wenn die Rollläden gewöhnlich nicht heruntergelassen sind. Auf die Sicherung der Fenster selbst kann deshalb nicht verzichtet werden.

Kellerfenster/Kellerlichtschächte: Betonierte Kellerlichtschächte sollten möglichst mit Rollenrostsicherungen gesichert werden. Gute einbruchhemmende Wirkung haben auch Elemente aus stahlarmierten Glasbetonbausteinen. Kommt dies nicht in Frage, sollten die Gitterroste wenigstens mit speziellen Abhebesicherungen (am besten an allen vier Ecken) gesichert werden. Die Sicherungen, idealerweise aus Flacheisen, sollten tief im Lichtschacht verankert sein. Bei Kunststofflichtschächten wird die Befestigung im Mauerwerk empfohlen.

Alarmanlagen

Mechanische Sicherungen, die sinnvoll aufeinander abgestimmt sind, stehen an erster Stelle. Sie sind die wesentliche Voraussetzung für einen wirksamen Einbruchschutz. Einbruchmeldeanlagen bieten aber zusätzlichen Schutz. Sie verhindern zwar keinen Einbruch, doch durch ihre Meldewirkung wird das Risiko für Einbrecher, entdeckt zu werden, wesentlich erhöht. Grundsätzlich sollte die Einbruchmeldeanlage auch die Möglichkeit bieten, einen Überfallalarm auszulösen.

Fachgerechte Montage nur vom Fachmann: Wichtig ist, dass eine Einbruchmeldeanlage fachgerecht projektiert, installiert und instandgehalten wird. Damit die Anlage ihren Zweck erfüllen kann, muss dies gewährleistet sein. Zur Wahrung Ihrer Rechtsansprüche sollten Sie die von Ihnen gewünschten Leistungsmerkmale und Serviceleistungen (z.B. Instandhaltung) schriftlich vereinbaren. In einigen Bundesländern bekommen Sie bei den (Kriminal)polizeilichen Beratungsstellen Nachweise über Errichterunternehmen von Überfall- und Einbruchmeldeanlagen.

Überwachungsprinzipien: Bei den Überwachungsarten wird unterschieden zwischen: der Außenhautüberwachung, bei der insbesondere Fenster und Türen mit Kontakten überwacht werden, und der Raumüberwachung, bei der vorwiegend solche Räume mit Bewegungsmeldern überwacht werden, die Einbrecher mit großer  Wahrscheinlichkeit betreten werden. Die Außenhautüberwachung hat zwei wesentliche Vorteile: Zum einen erfolgt die Alarmierung bereits, bevor Einbrecher eingedrungen sind, zum anderen kann die Anlage auch bei Anwesenheit eingeschaltet werden.

Alarmierungsarten: Möglich sind der akustische und optische Alarm am Objekt, der Einbrecher abschrecken und z.B. Nachbarn aufmerksam machen soll, die „stille Alarmierung“, d.h. die Alarmweiterleitung zu einer hilfeleistenden Stelle und die Kombination beider Alarmierungsarten.

Vorsicht Falschalarm: Bei häufigen Falschalarmen verliert die Einbruchmeldeanlage ihre „Glaubwürdigkeit“. Dies hat letztendlich zur Folge, dass im Ernstfall keine Hilfe geleistet oder herbeigerufen wird oder dies nicht mit der erforderlichen Dringlichkeit geschieht, und vermeidbarer Ärger sowie Kosten entstehen, da für unnötige Polizeieinsätze bei Falschalarmen Gebühren erhoben werden.

Wertsachen

Lassen Sie Ihre Wertsachen zu Hause nicht offen herumliegen. Besonders wichtige Dokumente, wertvolle Sammlungen, Gold oder Schmuck, der nur selten gebraucht wird, sind am sichersten bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach aufgehoben. sicher wohnen tresor

Wertbehältnisse: Sparbücher, Schmuck, Bargeld und Scheckformulare, die Sie im Haus behalten möchten, sollten Sie nicht in einer Kassette, sondern in einem Wertbehältnis aufbewahren. Das Wertbehältnis sollte versteckt eingebaut und fest verankert (z.B. eingemauert) werden. Wichtig: Kennzeichnen Sie Ihre Wertsachen individuell und dauerhaft. Erfassen Sie die wichtigsten Daten in einer Wertsachenliste (Muster siehe unten). Bewahren Sie die Wertsachenliste sicher auf. Fertigen Sie Farbfotos an. Weitere Informationen über die Sicherung von Wertsachen erhalten Sie bei Ihrer (Kriminal)-polizeilichen Beratungsstelle. Quelltext:(Herausgeber: Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, Zentrale Geschäftsstelle, Taubenheimstr.85, 70372 Stuttgart)